Fachbeitrag

Mitarbeiter fürs Büro finden: Viele Bewerbungen, wenig Passung – was Arbeitgeber über Office-Kräfte wissen sollten

Stand 23.10.2026 · Redaktion Heidemann & Elbe · 10 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Wer Mitarbeiter fürs Büro finden will, trifft auf viele Bewerber, aber auf vergleichsweise wenige passende. In der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind Büro- und Sekretariatskräfte auf Fachkraftniveau mit 0,83 Punkten kein Engpassberuf. Auf eine gemeldete Stelle kamen 2025 rechnerisch 10,6 Arbeitsuchende1. Büro und Sekretariat gehört zum Berufssektor der kaufmännischen und unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufe2. Dort gingen 2025 je Neueinstellung im Schnitt 22 Bewerbungen ein, von denen aus Sicht der Betriebe 5 prinzipiell geeignet waren3. Enger wird es bei Stellen mit Fachaufgaben: Kostenrechnung und Kalkulation auf Spezialistenniveau und die Buchhaltung auf Expertenniveau sind Engpassberufe1. Den Ausschlag geben deshalb ein genaues Anforderungsprofil und eine strukturierte Vorauswahl.

10,6

Arbeitsuchende kamen 2025 rechnerisch auf eine gemeldete Stelle für Büro- und Sekretariatskräfte auf Fachkraftniveau1

5 von 22

Bewerbungen je Neueinstellung waren 2025 in den kaufmännischen und unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen aus Sicht der Betriebe prinzipiell geeignet3

82,5 %

Substituierbarkeitspotenzial für Büro- und Sekretariatskräfte (Fachkraft): Anteil der wesentlichen Tätigkeiten, die technisch schon Computer erledigen könnten (Technologiestand 2022)1

Arbeitsmarkt für Bürokräfte: viele Arbeitsuchende, kein Engpass

Büro und Sekretariat ist eine der größten Berufsgattungen der BA-Engpassanalyse. Im Juni 2025 arbeiteten 1.615.097 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (ohne Arbeitnehmerüberlassung und Auszubildende) als Büro- und Sekretariatskräfte auf Fachkraftniveau, weitere 104.439 auf Spezialistenniveau1.

Einen Fachkräftemangel in Büroberufen auf Fachkraftniveau zeigen die Daten nicht. Der Beruf erreicht 2025 nur 0,83 Punkte, nach 1,0 im Vorjahr14. Als Engpassberuf gilt ein Beruf ab 2,0 Punkten, ab 1,5 Punkten liegt er im Beobachtungsbereich1. Nur 9 von 230 bewerteten Berufsgattungen auf Fachkraftniveau liegen darunter1.

Gemeldete Stellen waren 2025 im Median 51 Tage vakant. Auf eine Stelle kamen 10,6 Arbeitsuchende, nach 7,8 im Jahr 202414. Werte ab 4 stuft die BA bei Fachkräften und Spezialisten als „sehr weit entfernt von Anzeichen eines Engpasses“ ein1. Auch regional erreicht die Berufsgruppe Büro und Sekretariat auf Fachkraftniveau in keiner Länderregion den Beobachtungsbereich. Den höchsten Wert hat Hessen mit 1,17, Schleswig-Holstein/Hamburg liegt bei 0,831.

Im September 2026 waren 86.171 Arbeitslose mit dem Zielberuf Büro und Sekretariat auf Fachkraftniveau gemeldet, 6,6 % mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der gemeldeten Stellen sank um 17,3 % auf 10.5465. Nach Berechnungen des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft stieg die Zahl qualifizierter Arbeitsloser in diesem Beruf von Juni 2025 bis Juni 2026 um 5.435 auf 81.907. Das war der absolut größte Anstieg unter allen Berufsgattungen für qualifizierte Arbeitskräfte6.

Wie sich Büroberufe im Vergleich zu Buchhaltung, Versicherungen oder Einkauf entwickeln, zeigt die Datenseite Fachkräftemangel in kaufmännischen Berufen.

Mitarbeiter fürs Büro finden: viele Bewerbungen, wenig Passung

Mehr Bewerbungen bedeuten nicht automatisch mehr passende Kandidaten. Laut Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gingen 2025 je sozialversicherungspflichtiger Neueinstellung (ohne Auszubildende) im Schnitt 16 Bewerbungen ein, 2022 waren es 9. Aus Sicht der Betriebe waren davon nur rund 4 (28 %) prinzipiell geeignet3. Bei Stellen auf Fachkraftniveau waren es 14 Bewerbungen, davon 4 geeignete3.

In den kaufmännischen und unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen gingen je Neueinstellung 22 Bewerbungen ein, davon 5 geeignete3. Zu diesem Berufssektor gehören Handel und unternehmensbezogene Dienstleistungen, aber auch die Berufe in Unternehmensführung und -organisation mit Büro und Sekretariat2. Einen eigenen Wert für Bürostellen weist das IAB nicht aus.

Das IAB wertet den geringen Anteil geeigneter Bewerbungen als mögliches Indiz für eine vergleichsweise schlechte Passung von Angebot und Nachfrage. Dabei schränkt es ein, dass der Wert nur die betriebliche Sicht wiedergibt3. Eine schlechte Passung sei unter anderem Folge starker ökonomischer Transformationsprozesse3. Außerdem könnten sich Jobsuchende bei weniger freien Stellen auch auf weniger passende bewerben. Auch das KOFA betont, dass es maßgeblich auf die Passung von Qualifikation und Berufserfahrung ankommt6.

Bei Bürostellen ist selten die Zahl der Bewerbungen der Engpass, sondern die Auswahl. Wer passende Kandidaten finden will, legt die Kriterien fest, bevor die ersten Bewerbungen eingehen.

Office Manager oder Assistenz der Geschäftsführung finden: die Rolle einordnen

Bürostellen unterscheiden sich deutlich im Anforderungsniveau. Die Klassifikation der Berufe (KldB) ordnet Kaufleute für Büromanagement, Sekretariat, Projekt- und Teamassistenz der Fachkraftebene zu (71402)7. Managementassistenz, Chefsekretariat, Direktionsassistenz und Fachwirte für Büro- und Projektorganisation stehen auf der Spezialistenebene (71403), die Büroleitung zählt zur Aufsicht (71493)7. Eine allgemeine Berufsbenennung „Office Manager“ führt die KldB nicht, nur den „European Office Manager“ (71413)7.

Das Fachkraftniveau wird üblicherweise mit einer zwei- bis dreijährigen Berufsausbildung erreicht7. Das Spezialistenniveau setzt in der Regel eine Meister- oder Technikerausbildung bzw. einen gleichwertigen Fachschul- oder Hochschulabschluss voraus, häufig reicht aber auch entsprechende Berufserfahrung. Typisch sind hier Planungs- und Kontrollaufgaben7. Wer einen Office Manager oder eine Assistenz der Geschäftsführung finden will, klärt deshalb zuerst, ob die Stelle vor allem organisiert und zuarbeitet oder eigenständig plant, steuert und kontrolliert.

Auf Spezialistenniveau liegt Büro und Sekretariat 2025 mit 1,5 Punkten im Beobachtungsbereich (2024: 1,67)14. An Bewerbern fehlt es aber auch hier nicht: Auf eine gemeldete Stelle kamen 16,4 Arbeitsuchende, die Vakanzzeit lag bei 57 Tagen1. Den Wert heben vor allem die Entgeltentwicklung, denn das Medianentgelt stieg in drei Jahren um 15,5 %, sowie Arbeitslosenquote und Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit1. Regional liegt die Berufsgruppe auf diesem Niveau in 7 von 9 bewerteten Länderregionen im Beobachtungsbereich. Nur Schleswig-Holstein/Hamburg mit 1,25 und Bayern mit 1,33 liegen darunter, einen Engpass gibt es in keiner Region1.

Enger wird es, wenn eine Bürostelle Kostenrechnung oder anspruchsvolle Buchhaltung einschließt, wie der Vergleich mit benachbarten kaufmännischen Berufen zeigt.

Rolle (Beispiele)KldB-Code, NiveauGesamtwert 2025Vakanzzeit (Median)Arbeitsuchende je Stelle
Kaufleute für Büromanagement, Sekretariat, Teamassistenz7140, Fachkraft0,8351 Tage10,61
Managementassistenz, Direktionsassistenz, Chefsekretariat7140, Spezialist1,557 Tage16,41
Fremdsprachensekretariat7141, Fachkraft0,625 Tagenicht ausgewiesen1
Personalsachbearbeitung7151, Fachkraft1,556 Tage5,61
Industriekaufleute (kaufmännische und technische Betriebswirtschaft)7130, Fachkraft1,565 Tage6,51
Buchhaltung7221, Spezialist1,3373 Tage4,91
Kostenrechnung und Kalkulation7222, Spezialist2,0117,5 Tage1,041
Buchhaltung7221, Experte2,1765 Tage3,61
Fachkräfteengpassanalyse 2025 der BA, Jahreswerte. Engpassberuf ab 2,0, Beobachtungsbereich ab 1,5 Punkten1. Vakanzzeit und Arbeitsuchende je Stelle beruhen nur auf der BA gemeldeten Stellen1. Rollenbeispiele nach der Klassifikation der Berufe7.

Ersetzt KI Sachbearbeiter? Was die Daten zur Büroarbeit sagen

Wer prüft, ob KI Sachbearbeiter ersetzt, stößt in den Daten auf das Substituierbarkeitspotenzial. Es gibt an, welcher Anteil der wesentlichen Tätigkeiten eines Berufs schon heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnte. Als hoch gilt ein Wert über 70 %8. Für Büro- und Sekretariatskräfte auf Fachkraftniveau weist die BA 82,5 % aus, auf Spezialistenniveau 69,4 % und für die Personalsachbearbeitung 85,7 %, jeweils nach dem Technologiestand 20221.

Das IAB nennt Tätigkeiten, die KI-gestützte Text- oder Sprachgeneratoren inzwischen erledigen können, etwa Termine koordinieren, Dokumente vervollständigen sowie Protokolle und Zusammenfassungen schreiben9. Solche Aufgaben gehören zum Alltag vieler Assistenz- und Sekretariatsstellen. Laut IAB steigen dadurch die Potenziale in den Berufen der Unternehmensführung und -organisation stark. Für das Segment insgesamt beziffert es den Wert 2022 auf 68,0 %, über alle Anforderungsniveaus9. Zu diesem Segment gehört Büro und Sekretariat2. Zugleich hält das IAB fest, dass kein Beruf durch solche Generatoren vollständig automatisierbar ist9.

Ein hohes Potenzial ist laut BA nicht mit Jobverlust gleichzusetzen. Es bewertet nur die technische Machbarkeit, Kosten sowie rechtliche und ethische Hürden bleiben außen vor10. Die sicherste Schlussfolgerung sei, dass sich Berufe inhaltlich wandeln und sich die Anforderungen an Kompetenzen ändern10. Das IAB weist zudem darauf hin, dass solche Potenziale in der Vergangenheit nicht immer und nicht vollständig ausgeschöpft wurden9.

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) setzten im Jahr 2025 26 % der Unternehmen ab 10 Beschäftigten KI-Technologien ein. Bei kleinen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten waren es 23 %, bei großen mit mehr als 250 Beschäftigten 57 %11. Von den Nutzern verwendeten 35 % KI zur Erzeugung natürlicher Sprache einschließlich Programmiercode, 27 % zur Automatisierung von Arbeitsabläufen oder zur Entscheidungsfindung11.

Auch die Ausbildung wurde angepasst. Seit 1. August 2025 gilt für Kaufleute für Büromanagement eine modernisierte Ausbildungsordnung mit der Standardberufsbildposition „Digitalisierte Arbeitswelt“12. Sie umfasst unter anderem den Umgang mit digitalen Medien und Daten, Datenschutz und die Prüfung von Informationen. Für Arbeitgeber heißt das: vor der Ausschreibung prüfen, welche Aufgaben digitale Werkzeuge übernehmen und welche Kompetenzen die Stelle künftig braucht.

Personal fürs Büro finden: Anforderungsprofil, Arbeitszeit, Nachwuchs

Weil es an Bewerbungen selten fehlt, entscheidet die Vorbereitung über den Aufwand der Auswahl. Dazu gehört das Arbeitszeitmodell. Im Juni 2025 lag die Teilzeitquote der Büro- und Sekretariatskräfte auf Fachkraftniveau bei 45,8 % und auf Spezialistenniveau bei 34,3 %. In der kaufmännischen und technischen Betriebswirtschaft, etwa bei Industriekaufleuten, waren es 26,6 %1. Ob eine Stelle auch in Teilzeit besetzt werden kann, sollte deshalb vor der Ausschreibung feststehen.

Für Nachwuchs bietet sich die eigene Ausbildung an. Kaufmann/-frau für Büromanagement lag 2025 mit 21.732 neu abgeschlossenen Verträgen auf Platz 2 der dualen Ausbildungsberufe (2024: 22.239)13. Über Wahlqualifikationen setzen Auszubildende Schwerpunkte, zum Beispiel in Assistenz, Personalwirtschaft, kaufmännischer Steuerung und Kontrolle oder Marketing und Vertrieb12. Bei Berufseinsteigern lohnt deshalb der Blick darauf, welche Wahlqualifikationen sie gewählt haben.

Welche Besetzungswege sich je nach Rolle eignen und wie Sie auch Beschäftigte erreichen, die nicht aktiv suchen, beschreibt der Beitrag Wo finde ich gute Mitarbeiter?.

Klären Sie vor der Ausschreibung:

  • das Anforderungsniveau: Fachkraft mit Berufsausbildung oder Spezialist mit Fortbildung, Studium oder entsprechender Berufserfahrung
  • die Kernaufgaben und ihren Anteil, etwa Assistenz, Sachbearbeitung, Personal, Buchhaltung oder Fremdsprachen
  • die Programme und digitalen Werkzeuge, mit denen die Stelle arbeitet
  • Muss- und Kann-Kriterien, getrennt festgelegt, damit alle Bewerbungen nach demselben Maßstab geprüft werden
  • Arbeitszeitmodell, Arbeitsort und Einarbeitung

Methodik und Hinweise zu den Daten

Die Quellen messen Unterschiedliches:

  • BA-Engpassanalyse: Jahreswerte 2025. Der Gesamtwert ist der Mittelwert von bis zu sechs Indikatoren. Vakanzzeit und Arbeitsuchende je Stelle beziehen sich nur auf der BA gemeldete Stellen. Die Analyse ist keine Prognose und beziffert keine „fehlenden“ Fachkräfte1.
  • Monatsstatistik: Arbeitslose werden nach Zielberuf zu einem Stichtag gezählt5. Verhältnisse daraus sind mit der Engpassanalyse nicht vergleichbar.
  • KOFA: Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft, keine amtliche Statistik. Die offenen Stellen sind auf Basis der IAB-Stellenerhebung hochgerechnet6.
  • IAB-Stellenerhebung: Betriebsbefragung, die Eignung beurteilt der Betrieb. Bürostellen werden nicht gesondert ausgewiesen3.
  • Substituierbarkeitspotenzial: Es gibt die technische Machbarkeit nach dem Technologiestand 2022 wieder1. Kosten sowie rechtliche und ethische Hürden bleiben unberücksichtigt10.
  • Destatis: Erfasst sind Unternehmen ab 10 Beschäftigten, ab dem Berichtsjahr 2025 nach dem EU-Unternehmensbegriff11.

Wie Heidemann & Elbe Arbeitgeber unterstützt

Heidemann & Elbe vermittelt Fachkräfte für Office und Verwaltung direkt in Festanstellung, ebenso für Kanzleien und Beratung, Immobilienwirtschaft, Banken und Finanz, Versicherungen sowie Industrie und Mittelstand. Die Kandidaten kommen aus einem eigenen, persönlich vorqualifizierten Pool. Arbeitgeber erhalten kein Anzeigen-Roulette und keinen Bewerbungsstapel, sondern fertige Kandidaten für die gesuchte Rolle.

Heidemann & Elbe arbeitet mit mehr als 600 Partnerunternehmen zusammen. Bis zur ersten Besetzung vergehen in der Regel weniger als 30 Tage. Besetzungen unter anderem in Steuer- und Rechtsanwaltskanzleien zeigen die Referenzen von Heidemann & Elbe. Ihre offene Bürostelle besprechen Sie über die Kontaktseite für Arbeitgeber.

Häufige Fragen

Wie finde ich gute Mitarbeiter fürs Büro?

Mit einem genauen Anforderungsprofil und einer einheitlichen Vorauswahl. An Bewerbern fehlt es selten: Auf eine gemeldete Fachkraft-Stelle in Büro und Sekretariat kamen 2025 rechnerisch 10,6 Arbeitsuchende1. Über alle Berufe hielten Betriebe aber nur rund 28 % der Bewerbungen je Neueinstellung für prinzipiell geeignet3. Neben der Ausschreibung eignen sich Empfehlungen und die Vermittlung aus einem Kandidaten-Pool. Mehr dazu im Beitrag Wo finde ich gute Mitarbeiter?.

Gibt es einen Fachkräftemangel bei Bürokräften?

Auf Fachkraftniveau nicht. Büro- und Sekretariatskräfte erreichen in der BA-Engpassanalyse 2025 nur 0,83 Punkte, Engpassberufe beginnen bei 2,01. Auf Spezialistenniveau, etwa in der Managementassistenz, liegt der Beruf mit 1,5 im Beobachtungsbereich. Das liegt vor allem an der Entgeltentwicklung, das Medianentgelt stieg in drei Jahren um 15,5 %1.

Wie lange dauert es, eine Bürostelle zu besetzen?

Gemeldete Fachkraft-Stellen in Büro und Sekretariat waren 2025 im Median 51 Tage vakant, auf Spezialistenniveau 57 Tage1. Erfasst sind nur der BA gemeldete Stellen.

Ersetzt KI Bürokräfte und Sachbearbeiter?

Das geben die Daten nicht her. Die BA weist für Büro- und Sekretariatskräfte auf Fachkraftniveau ein Substituierbarkeitspotenzial von 82,5 % aus1. Sie betont aber, dass ein hohes Potenzial nicht mit Jobverlust gleichzusetzen ist10. Laut IAB ist kein Beruf durch KI-gestützte Text- oder Sprachgeneratoren vollständig automatisierbar9.

Welche Qualifikation braucht eine Assistenz der Geschäftsführung?

Direktions- und Managementassistenz gehören in der Klassifikation der Berufe zum Spezialistenniveau (71403)7. Dieses Niveau setzt in der Regel eine Meister- oder Technikerausbildung bzw. einen gleichwertigen Fachschul- oder Hochschulabschluss voraus. Häufig reicht auch entsprechende Berufserfahrung7.

Quellen

  1. Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt – Fachkräfteengpassanalyse 2025 (Bericht und Tabellen, Download-Paket), Mai 2026
  2. Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Methodenbericht: Berufssektoren und Berufssegmente auf Grundlage der KldB 2010, 2015
  3. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), IAB-Forum: IAB-Stellenerhebung 2/2026: Fast drei von vier Bewerbungen sind aus betrieblicher Sicht ungeeignet (mit Abbildung „Zahl der (geeigneten) Bewerbungen bei sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen 2025“), 03.09.2026
  4. Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Fachkräfteengpassanalyse 2024 (Bericht und Tabellen, Download-Paket), Mai 2025
  5. Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Arbeitsmarkt in Zahlen – Arbeitsmarkt nach Berufen (KldB 2010), Deutschland, September 2026 (Tabelle 1.1), September 2026 (erstellt 22.09.2026)
  6. Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft: KOFA Kompakt 9/2026: Fachkräftereport Juni 2026 – M+E-Berufe zwischen schwacher Automobil- und starker Rüstungsindustrie, 19.10.2026 (Stand 09/2026)
  7. Bundesagentur für Arbeit: Klassifikation der Berufe 2010 – überarbeitete Fassung 2020, Band 1: Systematischer und alphabetischer Teil mit Erläuterungen, November 2021
  8. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), IAB-Forum: Glossar: Substituierbarkeitspotenzial, 12.04.2018
  9. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB): IAB-Kurzbericht 5/2024: Folgen des technologischen Wandels für den Arbeitsmarkt – Vor allem Hochqualifizierte bekommen die Digitalisierung verstärkt zu spüren, 2024
  10. Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Engpassanalyse – Methodische Weiterentwicklung (Methodenbericht), Kap. 3.2.4, April 2020
  11. Statistisches Bundesamt (Destatis): Unternehmen mit Nutzung von Technologien der künstlichen Intelligenz nach Beschäftigtengrößenklassen, Stand 24.11.2025
  12. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB): Bürowirtschaftlicher Allrounder mit Zukunft – Ausbildung Kaufleute für Büromanagement modernisiert und in Dauerrecht überführt (Pressemitteilung 17/2025), 24.06.2025
  13. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB): Rangliste der Neuabschlüsse bei Ausbildungsberufen: Wenig Neues an der Spitze, Bewegung im Mittelfeld (Pressemitteilung 09/2026), 03.03.2026

Stand der Angaben: 23.10.2026. Zahlen Dritter sind unverändert aus den genannten Quellen übernommen.